Bei einsetzender Dämmerung fand unsere sechste Zugsübung auf dem Gelände der Firma Sternberger Baggerungen statt. Laut Alarmierung handelte es sich um eine „Menschenrettung – verschüttete Personen“.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war auf dem weitläufigen Betriebsgelände zunächst keine der betroffenen Personen auszumachen. Daher wurde umgehend mit der Suche begonnen. Nach kurzer Zeit konnten beide Personen lokalisiert werden.
Eine bewusstlose Person war bis zum Hals in losem Gestein verschüttet. Die Besatzung des Rüstlöschfahrzeuges (RLF) übernahm die Rettung und konnte die Person mittels Muskelkraft sowie Schaufeln rasch und schonend aus ihrer misslichen Lage befreien. Anschließend wurde die gerettete Person dem Rettungsdienst übergeben.
Die Mannschaft des Löschfahrzeuges (LF) hatte die anspruchsvolle Aufgabe, eine zweite Person zu bergen. Diese war laut Übungsannahme von einem rund zwei Tonnen schweren Beton- bzw. Trümmerteil erdrückt worden. Nach einer gründlichen Sicherung des Objekts wurde dieses mithilfe von zwei Hebekissen angehoben und die Person geborgen.
Die Übung bot eine willkommene Abwechslung zu den gewohnten technischen Szenarien und ermöglichte es, wichtige Abläufe für den Ernstfall zu festigen.
Ein herzlicher Dank gilt unserem BI René Havelka für die Ausarbeitung und Durchführung dieser anspruchsvollen Übung. Ebenso bedanken wir uns bei allen Kameradinnen und Kameraden für die zahlreiche Teilnahme sowie bei der Firma Sternberger Baggerungen für die Möglichkeit, auf dem Firmengelände zu üben.