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Übung und Ausbildung

Bundesländerübergreifender Erfahrungsaustausch Wald- und Flurbrandbekämpfung

FF Aschach an der Steyr zur Übersicht

Gemeinsam mit den Feuerwehren Steyr, Weyer und Kleinraming nahmen 12 Kameraden der FF Aschach an einem Erfahrungsaustausch zum Thema "Wald- und Flurbrandbekämpfung" bei der FF Weistrach (Niederösterreich) teil.

Die Feuerwehr Weistrach ist eine der Stützpunktfeuerwehren für Wald- und Flurbrände in Niederösterreich. Dadurch nehmen sie an nationalen und internationalen Großeinsätzen verpflichtet und rückte schon mehrmals zu solchen Großfeuern auf Fluren und in Wäldern aus. Entsprechend groß ist das Wissen der “Waldbrandgruppe” zu diesem Thema. Zum Erfahrungsaustausch verbrachten 12 Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr einen Nachmittag bei der Feuerwehr Weistrach, um von deren Erfahrungsschatz für kommende Einsätze in unserem Gemeindegebiet zu profitieren.
Aus dem Bezirk Steyr-Land nahmen neben unserer Feuerwehr noch die Feuerwehren Steyr-Stadt, Weyer und Kleinraming teil. 

Den Beginn der Veranstaltung machten zwei Stunden gemeinsames Erarbeiten der Grundlagen im Lehrsaal, wie z.B. die 30-30-30-Regel (erhöhte Waldbrandgefahr bei Temperaturen >30°C, Luftfeuchte >30% und Windgeschwindigkeit >30km/h) oder der Merksatz LACES (Lookout, Anchorpoint, Communication, Escaperoutes und Safespaces).

Nachdem im Theorieteil alle Fachbegriffe geklärt wurden und nun alle Teilnehmer dieselbe Sprache sprechen, wurde gemeinsam im Gelände geübt: Strahlrohrführung mit C- und D-Rohr, Bodenbearbeitung mit den verschiedenen Handwerkzeugen und eine kurze Einführung beim Waldbrandpickup.

Ein herzlicher Dank der Feuerwehr Weistrach für die Organisation dieses interessanten und lehrreichen Erfahrungsaustausches!

Näheres zum Sonderdienst Wald- und Flurbrand der FF Weistrach: https://www.ffweistrach.at/index.php/sonderdienst-wfbb

Die Feuerwehr Aschach führt seit mehreren Jahren sowohl im RLF als auch im LF Ausrüstung, die über die vorgeschriebene Normausrüstung hinausgeht, zur Waldbrandbekämpfung mit. Diese hat sich in den Einsätzen der letzten Monate besonders bewährt: FFP3-Masken zum Schutz der Mannschaft, Löschrucksäcke, D-Strahlrohre und D-Schläuche zur Brandbekämpfung und Schanzwerkzeug um Öffnen des Bodens, um Glutnester effektiv bekämpfen zu können.